Bula aus Fiji!

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Mit den Fiji Inseln war ich immer ähnlich wie mit Bali: unerreichbar, paradiesisch, einfach nicht greifbar. Wenn man, wie ich, in Europa aufwächst, dann hat man erstmal andere Reiseziele als diese kleine Inselgruppe im Westen des Pazifischen Ozeans. 
Umso cooler, dass uns unsere Reiseagentin damals die Fijis als absolutes Muss ans Herz gelegt hat. 
Gesagt getan, am 14. Juli enterten wir über den internationalen Flughafen Nadi die Hauptinsel der Fijis: Viti Levu

Fiji_collageIhr könnt Euch gar nicht vorstellen, wie sehr ich mich schon, nach der neuseeländischen Frische, nach der schwülen Wärme der Fijis gesehnt habe!
Unser erster Weg führte zur Post direkt am Flughafen, um endlich die warmen Klamotten, dicken Schuhe, Jacken etc. nach Hause zu schicken: für dieses Jahr nehmen wir nur noch den tropischen Winter in Kauf. 🙂
Ziel unseres Aufenthaltes war: entspannen, sonnen, unsere Lungen mit Meeresluft zu füllen und uns einfach mal fallen zu lassen. Dies kann man auf den Fijis perfekt zelebrieren, gibt es nämlich nur wenig Sachen, die man als Tourist auf seiner Liste abhacken sollte. Überwiegend kommen die Menschen mit ähnlichen Urlaubsabsichten her, doch klar, wenn man das Geld auf dieser wirklich unverschämt teueren Insel locker sitzen hat, kann man anstatt 1-2 Inseltouren, gleich den kompletten Urlaub mit Aktivitäten dergleichen vollpacken. 

IMG_0490IMG_0615Unser Hotel lag, naja, strategisch gut, nah am Flughafen und zu Nadi. Die Flugzeuge waren aber nicht störend, genauso wenig, wie die angrenzende „Großstadt“ Nadi. Wir konnten also gechillt an unserem Teint arbeiten, Spaziergänge am Strand machen, das lokale Essen genießen und natürlich auch die WM, mit der legendären Deutschland-Brasilien-Klatsche sehen. 🙂

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Der Ausflug nach Nadi war ein sowohl faszinierendes als auch stressiges Erlebnis. Mit dem Ziel unsere Wasser- und Obstvorräte aufzutanken besuchten wir die brodelnde Metropole…
Okay, nein, Nadi ist keine Metropole, sondern eine Kleinstadt, die sich aber wie die Großen verhält: chaotisch, laut, voll mit Menschen und an jeder Ecke kriegt man als Tourist „Bula“ (ein Wort, das für eigentlich alles benutzt wird: danke, bitte, hallo, tschüß…) und diverse Angebote an den Kopf geworfen. Da sollte man schon hart im Nehmen sein, um nicht einzuknicken…doch hierfür war Bali schon ein gutes Training 🙂
Der Obst- und Gemüsemarkt war echt cool, leckere Highlights waren Papaya, Ananas und eine für uns unbekannte, jedoch unglaublich leckere Kartoffelart. Auch hier wollte man uns abziehen, eine sehr sympathische (wirklich!!) Dame wollte uns eine typische Fiji-Tradition (Kava-Ritual) zeigen, wobei man einen, aus der Kava Pflanze gewonnenen, Saft trinkt. Als sie uns aber immer weiter weg vom Markt lockte haben wir den Braten gerochen und sofort abgeblockt. Will nicht wissen, was auf uns in der dunklen Gasse erwartet hätte…

IMG_0612Ein Höhepunkt unserer Reise war die Tour zum Tivua Island, einer Insel die inmitten des Ozeans liegt mit weißem Sandstrand, Palmen umgeben vom türkisblauen Wasser. Und endlich hatte ich – man glaubt es kaum – meinen absoluten Traummoment: einmal im Leben an einem wirklich perfekten Strand zu sein, einem, welche man nur aus Filmen kennt. Die Insel kann man übrigens auch als romantische Insel exklusiv buchen und seinen persönlichen Robinson-Crusoe-Moment haben! 🙂

IMG_0565IMG_0578Mit einem wunderschönen Segelboot traten wir unsere Reise an und wurden, wie auch schon bei unserer Ankunft am Flughafen, mit traditioneller Fiji-Volksmusik erwartet. 
Die Fahrt war all inclusive und hätte jedes Pauschaltouristenherz höher schlagen lassen: den ganzen Tag essen, Sonnen am Strand, schnorcheln, tauchen, kayaken, Biologieunterricht in einem Boot mit Glasboden (wow!!) und endlich das besagte Kava-Ritual, das uns auf dem Markt erspart blieb. 
Dazu stets die einlullenden Klänge der Volksmusik, gespielt von der Schiffsbesatzung, die sowieso alle mehrere Funktionen einnahmen: Crew, Musikant, Masseur, Tauchlehrer, Catering etc. 🙂

IMG_0574IMG_0534Wir haben uns einfach fallen gelassen und einen superschönen Tag gehabt!
Beim schnorcheln haben wir königsblaue Seesterne und faszinierende Korallenformationen gesehen, beim Mittagessen wurden uns fangfrischer Fisch und leckere Salate aufgetischt und auf dem Rückweg wurde uns noch die vielseitige Anwendung der Kokospalme erklärt, gefolgt von einer „Kokos-Show“, wo eines der Jungs auf sehr sonderbare Weise eine Kokosnuss öffnete…naja alles halt um die Touris bei Laune zu halten (es hat geklappt 🙂

IMG_0630Die Fijis gaben uns alles was wir brauchten, erholt und knackig braun sitzen wir mal wieder am Flughafen und sind bereit für unser nächstes Abenteuer in der tatsächlichen Großstadt Hong Kong!

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